KW 4: Läuft rund, aber Hilfsmittel bereiten Kopfschmerzen

Sportlich verlief auch die vierte Woche für den weißen Kenianer durchaus positiv. Mit 3 Einheiten sammelten sich am Ende der Woche 23,9 Kilometer an. (Plus 14 Prozent zur Vorwoche) Und dennoch bereitet ein Thema dem Kenianer mächtig Kopfschmerzen …

 

Einheit 1: Red hell called Tartanbahn

Immer wieder eine Herausforderung ist die Bestimmung der optimalen Intervallgeschwindigkeit. Für die Berechnung habe ich den Intervall-Rechner von Matthias Marquardt herangezogen.  Auf Basis einer geschätzten Zeit von derzeit 01:05 Stunden für die 10 KM Distanz spuckte das Tool eine Pace von 05:39 Min/km auf 400 Meter Intervallen heraus. Selbstbewusst verlängerte der Kenianer die Intervalle kurzerhand auf 600 Meter.

Anders sollte ein Intervalltraining wohl auch nicht aussehen. Bei den 4 x 600 Meter (Einlaufen 2 km, Auslaufen 1,8 km) ging es beim letzten Intervall auch sehr nah an die geschätzte maximale Herzfrequenz von 186 Schlägen/Minute. In den Trabpausen senkte sich der Puls allerdings noch nicht auf die empfohlene Frequenz hinab, möglicherweise ein Indiz für zu schnelle Intervalle und / oder einer zu geringen Erholungszeit.

 

Einheit 2: Letzte Chance für orthopädische Einlagen, Premiere bei GA1-Einheit

Bereits in der Vergangenheit hat es der weiße Kenianer immer wieder mal mit orthopädischen Einlagen versucht. Aber ganz ehrlich: Freunde sind sie nie geworden! Das liegt daran, dass der Kenianer am Folgetag permanent mit lästigen Kopfschmerzen zu tun hat. Auch nach monatelanger Eingewöhnungsphase war dieses Phänomen immer wieder aufgetreten. Meistens gab der Kenianer am Casual Friday den Einlagen die Chance sich zu bewähren. Und dann am Samstagmorgen immer wieder das gleiche Bild. Kopfschmerzen direkt nach dem Aufstehen. NEIN! Es lag ganz bestimmt nicht an den Getränken vom Vorabend 😉

Nun, im Januar 2018 will es der weiße Kenianer es dennoch noch mal wissen. Nach Besuch eines Sportorthopäden und geschultem Blick auf die Problemfüße des Kenianer konnte der Hobbysportler sich erneut über 2 Paar Bewegungshelfer erfreuen. Die Vorgeschichte mit den Kopfschmerzen wurde bei der Herstellung der neuen Exemplare angeblich berücksichtigt.

Natürlich fiel die Premiere der Einlagen auf einen Freitag. Sowohl im Freizeit- als auch im Laufschuh war der weiße Kenianer mit der Neuverpflichtung unterwegs.

Grundlagenausdauer-Training für den weißen Kenianer

Grundlagenausdauer-Training für den weißen Kenianer

Bei einem ruhigen Grundlagenausdauer (GA1) Tempo konnte sich der Kenianer ein erstes Bild von den Einlagen machen. Ja, es fühlte sich wirklich nicht schlecht an.

Kaum wahrzunehmen absolvierte der Hobbysportler aus dem Ruhrgebiet eine historische Einheit, denn eine durchschnittliche Herzfrequenz mit nur 142 Schlägen gab es seit vielen Jahren nicht mehr.

Samstag: KOPFSCHMERZEN !!!

Einheit 3: Laufe locker zum ersten Zehner

Was für eine Serie am See!  Zum vierten Mal in Folge zog es den weißen Kenianer zum Kemnader Stausee. Die neuen Einlagen mussten natürlich erstmal zuhause bleiben.

Und mit der elften Trainingseinheit im Januar sollte am Sonntag der erste Lauf um die 10 Kilometer absolviert werden. Schon beim kurzen Gang zum Auto merkte der feinfühlige Kenianer eine ungewohnte Lockerheit am gesamten Körper. Getragen von der Freude ohne Einlagen laufen zu können, lief es von Beginn an prächtig. Nach 6 Kilometern löste er dann die GA1-Bremse und zog am Ufer der Kemnade zwischenzeitlich das Tempo an. Nach 10,2 Kilometern beendete der Kenianer gutgelaunt die Seerunde in Witten und trat euphorisch die Heimreise an. Auch der unveränderte VO2-max Wert von 37 (ml O2/min) konnte die gute Stimmung am Ende der 4. Woche nicht trüben.

 

Träume und Ziele für KW 5

  • Verbesserung des VO2-max Wertes (kann ich endlich einen neuen Status melden???)
  • Steigerung des Wochenumfangs auf 25 Kilometer
  • KEINE Kopfschmerzen am Samstag 😉

Bleibt gesund! Sportliche Grüße,

der weiße Kenianer

 

 

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